Informationsabend

Informationsabend
Freitag | 29. Juni 2018 | 17.00–19.00 Uhr


Hier lernen Sie das Konzept der Weiterbildung, die Schwerpunkte
der einzelnen Module, die Arbeitsweise, die Kursleiterinnen,
Kursleiter und andere Interessierte kennen.
Sie können prüfen, ob die Weiterbildung zur „Kunst des
biografischen Arbeitens“ für Ihre aktuelle oder künftige
Praxis geeignet ist.
Der Informationsabend dient der wechselseitigen Klärung
für eine Teilnahme. Wenn Ihnen eine Teilnahme am Informationsabend
nicht möglich ist, können Sie ersatzweise
ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Leitung Manuela Herhaus-Leitner, Petra Messingschlager,
Michaela Schneider, Cornelia Stettner, Wolfgang Wurch

 

Module 1 bis 6

Ich bin ich und ein Kind meiner Zeit
Die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung
biografischen Arbeitens

Freitag | 21. September 2018 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 22.September 2018 | 9.30–16.30 Uhr


Die Fragen „Wer bin ich?“, „Was macht mich aus?“ und
„Was möchte ich noch werden?“ durchziehen jedes Leben.
Manchmal stehen sie im Vordergrund, dann treten sie
wieder zurück. Es ist letztlich die Suche nach der eigenen
Identität – ein Lebensthema, das Menschen angesichts
einer sich rasant wandelnden Gesellschaft immer neu
herausfordert.
Dieses Modul zeichnet die Praxis des biografischen
Arbeitens in soziologische und psychologische Zusammenhänge
ein und entfaltet zentrale Grundbegriffe der
Biografiearbeit.
Leitung Petra Messingschlager, Cornelia Stettner

 

Daran habe ich lange nicht mehr gedacht
Methodenwerkstatt zur Biografiearbeit

Freitag | 23. November 2018 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 24. November 2018 | 9.30– 16.30 Uhr


Dieses Modul umfasst eine breite Palette methodischer
Zugänge: Musik oder Stoffe, Gegenstände oder Bilder,
bildnerisch oder schreibend, spielerisch öffnend oder
vertiefend abschließend. Methoden und Materialien sind
ein wichtiges Handwerkszeug, um Erinnerungen anzuregen,
von ihnen erzählen zu können oder sie in anderer
Weise auszudrücken. Sie helfen dabei, Lebensereignisse
zu ordnen, Themen sichtbar zu machen und Erkenntnisse
zu sichern.
In diesem Modul erproben Sie unterschiedlichste Methoden,
reflektieren ihre Wirkung und die mögliche Anwendung
in Ihrer Praxis.
Leitung Manuela Herhaus-Leitner, Cornelia Stettner

 

Vom Leben mit Brüchen im Horizont
reflektierter Menschenbilder

Freitag | 22. Februar 2019 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 23. Februar 2019 | 9.30–16.30 Uhr


Menschen sehnen sich nach Ganzheit. Sie wünschen sich,
dass alles gut wird. Diese Sehnsucht wird durch kleine
und große Brüche, Erfahrungen von Unvollkommenheiten
und Verletzungen genährt.
Zur Kunst biografischen Arbeitens gehört es, Brüche nicht
auszublenden, sondern auszuhalten. Im Hintergrund
steht das Plädoyer für unvollkommene Biografien: für ein
bewusstes Leben mit Brüchen im Kontrast zum Bild eines
perfektionierten Menschen.
Das Modul thematisiert theoretisch und praxisorientiert
– auch am Beispiel eigener biografischer Erfahrungen –,
wie ein heilsamer Umgang mit einem Leben mit Brüchen
aussehen kann.
Leitung Dr. Thomas Popp, Cornelia Stettner

 

„Komm erzähl mir was, plauder auf mich ein“
Biografische Kommunikation anregen, verstehen
und steuern

Freitag | 10. Mai 2019 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 11. Mai 2019 | 9.30–16.30 Uhr


Biografiearbeit ermutigt Menschen dazu, Ihre Lebensgeschichten
zu erinnern und zu erzählen. Wenn dies in
guter Weise gelingt, kann schon das allein bereits für
den jeweiligen Menschen eine heilende Wirkung haben.
Welche Haltungen dabei unterstützend sind, welche
Ansätze aus der Kommunikationstheorie hilfreich sind
und wie kommunikative Prozesse mit Einzelnen und in
Gruppen gut gesteuert werden können, sind zentrale
Themen dieses Moduls.
Ergänzt wird diese Einheit mit einem Einblick in Gedächtnisforschung.
Darüber hinaus führen wir in die Projektskizze ein.
Leitung Cornelia Stettner, Wolfgang Wurch

 

Im Lebensfluss
Gesundheit – Krankheit – Biografie

Freitag | 5. Juli 2019 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 6. Juli 2019 | 9.30–16.30 Uhr

Gesundheit ist ein kostbares Gut. Es ist angenehm, sich
kraftvoll und energiegeladen zu fühlen. Krankheit dagegen
konfrontiert mit der eigenen Verletzlichkeit, beeinträchtigt
den Alltag und kann Lebenspläne durchkreuzen.
Auch gesellschaftlich stellt Gesundheit einen hohen Wert
dar. Der „Gesundheitsmarkt“ boomt.
In diesem Modul beleuchten wir unsere eigenen und
gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit und
Krankheit. Wir setzen sie mit Ansätzen aus Sozialmedizin
und Theologie in Beziehung, die Gesundheit und Krankheit
unter dem Aspekt des Heil-Seins beleuchten.
Auf dieser Basis reflektieren wir praxisbezogen die gesundheitsfördernde
Wirkung von Biografiearbeit.
Leitung Michaela Schneider, Cornelia Stettner

 

Die Kunst biografischen Arbeitens
Miteinander reflektieren – voneinander profitieren
– gemeinsam feiern
Freitag | 25. Oktober 2019 | 11.00–18.00 Uhr
Samstag | 26. Oktober 2019 | 9.30–16.30 Uhr


In dem letzten Modul stellen Sie Ihre Projektskizze in
der Weiterbildungsgruppe vor. Durch die gemeinsame
Reflexion profitieren alle: Jede/r bekommt Denkanstöße
für das eigene bestehende oder sich entwickelnde Arbeitsfeld.
Alle gewinnen Einblick in die Fülle der Möglichkeiten
des biografischen Arbeitens in unterschiedlichen
Praxisfeldern.
In einem feierlichen Rahmen nehmen wir Abschied von
der Zeit des gemeinsamen Lernens und Sie erhalten Ihr
Zertifikat.
Leitung Manuela Herhaus-Leitner, Petra Messingschlager,
Michaela Schneider, Cornelia Stettner, Wolfgang Wurch